Lagerhalle in Westen abgebrannt

In der Nacht zu Ostersonntag ist eine landwirtschaftlich genutzte Lagerhalle in Westen komplett zerstört worden. Dabei entstand ein Schaden von rund 800.000 Euro.
Um 3.43 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Ortsfeuerwehr Westen zu einem Brand in der Dörverdener Straße. Die ersten Meldungen ließen ein frühzeitiges Anbrennen des Westener Osterfeuers vermuten. Die ersten Kräfte meldeten jedoch beim Eintreffen an der Einsatzstelle, dass eine große Scheune in voller Ausdehnung brannte und ließen die Alarmstufe erhöhen. Daraufhin wurden zusätzlich die Ortwehren aus Dörverden, Hülsen und die Verdener Drehleiter, sowie der Einsatzleitwagen der feuerwehrtechnischen Zentrale alarmiert. Kurz darauf auch die Drehleiter aus Achim und sowie die Ortswehren aus Stedorf, Wahnebergen und Barme. Aufgrund der Einsturzgefahr war ein Innenangriff von Vornherein ausgeschlossen. Anstatt dessen wurde das Löschwasser, das aufgrund der abgelegenen Lage der Halle aus großen Entfernungen gefördert werden musste, u.a. von den zwei Drehleitern mit Wenderohren und mehreren Strahlrohren und Wasserwerfern aus sicherer Entfernung abgegeben.
Ungefähr zwei Stunden nach Einsatzbeginn war das Feuer soweit eingedämmt, dass ein angeforderter Bagger brennende Heuballen auseinanderziehen und das Gebäude teilweise einreißen konnte. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach begünstigte zwar den raschen Teileinsturz des Gebäudedaches, eine besondere Gefährdung für die Einsatzkräfte war jedoch nicht gegeben. Ein Techniker eines Energieversorgungsunternehmens schaltete den Strom im Brandobjekt ab. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 12 Uhr hin. Die “SEG Verpflegung” des DRK sowie die betroffene Firma kümmerte sich um Getränke und Verpflegung der Einsatzkräfte.






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